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Rezept für Sauerteigbrot
für 2 Brote je 1,2
kg 
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Was wir so alles brauchen - Die Zutaten
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300 g Roggen (Körner)
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700 g Roggenmehl(ich verwende
Type 1050)
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¾ Liter Wasser
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3 TL Salz
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1TL Rübensaft oder Honig
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2 EL Öl (z.B. Olivenöl)
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1 Würfel Hefe
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Gewürze,
je
nach Belieben – ausprobieren (Kümmel, Koriander, Fenchel, Anis)
jeweils gemahlen – auf diese Menge Teig kann man die Gewürze
löffelweise nehmen, wie gesagt, je nach Geschmack (Empfehlung: 2TL
Kümmel, 4TL Koriander, 3 TL Anis)
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ggf. Semmelbrösel für die Backformen
(je nach Beschichtung der Backform)
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Nu ja, verschweigen sollte man auch
nicht die "Hardware":
z.B. 2 Backformen für ein Kastenbrot (z.B. 30 cm lang), ohne
Rührmaschine ist´s schon sehr mühsam, ohne Ofen geht
nix, gut ist Umluft (finde ich zumindest) und ohne Kornmühle kann
man schlecht Korn mahlen, eine Waage ist doch von Vorteil
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...und so macht man einen Sauerteig
-
(Vorbereitung zum Backen)
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Man nehme ein leeres Glas (z.B. Gurkenglas)
mittlerer
Größe (so 0,5 Liter oder ein bisschen größer)
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Der Topf wird ungefähr 3/4-voll mit
Roggenmehl und
Wasser gefüllt und ordentlich durchgeführt, so dass das Ganze
schön suppig bis
zähflüssig ist
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Der Topf kommt dann für ca. 2-3 Tage auf die
Heizung
(oder in der Nähe der Heizung) – kochen soll es nicht – den Deckel
nicht fest zudrehen! – Denn das was da drin ist beginnt nach kurzer
Zeit an zu leben, es kann auch etwas überlaufen
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Nach den 2-3 Tagen ist der Sauerteig dann soweit
fertig
(riecht auch echt sauer), dass man ihn zum Backen verwenden kann
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Nach der Entnahme von ca. 250 g Sauerteig (siehe
unten,
wenn’s richtig los geht) füllt man das Glas wieder mit Roggenmehl
und Wasser auf (siehe oben, so dass das Ganze richtig suppig bis
zähflüssig ist) und lässt wie oben beschrieben das Glas
wieder 2-3 Tage stehen, stellt es danach in den Kühlschrank, damit
wir den Sauerteig für das nächste Mal schon soweit fertig
haben
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Jetzt kanns richtig losgehn! ... Das Rezept (frei
nach
Caddy)
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Als Erstes mahlen
wir das Roggen-
und
Dinkelkorn mit einer Kornmühle, dazu geben wir ca. 3/4 Liter
Wasser, das Gemisch
lassen wir ca. einen halben Tag (oder über Nacht)
einweichen
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Dazu kommt dann der Sauerteig
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Zum Teig (in der Rührmaschine) geben wir
jetzt Öl,
Salz
,Rübensaft, die aufgelöste Hefe,
Gewürze, danach das
Roggenmehl
und das Dinkelmehl.
Jetzt lassen wir die Rührmaschine
ordentlich orgeln – so, danach erhält man einen ziemlich klebrigen
Teig
(pappt
"wie die Sau")
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Man nehme nun die 2 Brotformen, streiche diese
mit Öl
(z.B. Olivenöl) ein, schwenke die Formen mit Semmelbrösel
aus (bei speziell beschichteten Formen ist dies nicht nötig)
und versucht den Teig
auf die beiden Formen gleichmäßig zu verteilen (wie
gesagt, nicht ganz einfach, weil’s so klebt). Es ist auch nicht
ungeschickt ein Backbrett zu nehmen - Mehl darauf verteilen - Teig im
Mehl wälzen - grob formen - und dann in die Form geben
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Wenn das mal geschafft ist, sind wir schon
ziemlich weit
gekommen, nun kommen die Formen jetzt für ca. 1-1,5 Stunden in den
vorgewärmten Ofen (warm heißt: Der Ofen wurde mal kurz auf
50° gewärmt und wieder ausgeschaltet). Der Teig sollte sich
mindestens um die Hälfte vergrößert haben - wenn nicht
- länger gehen lassen
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So, danach die Formen wieder aus dem Ofen nehmen,
ein
Schälchen mit Wasser in den Ofen stellen, den Ofen auf 170°C
vorheizen, dann die Formen wieder in den Ofen und 1 Stunde backen
lassen, dann den Ofen ausschalten und weitere ca. 20 Minuten im
geschlossenen Ofen stehen lassen. Nun die Formen aus dem Ofen nehmen
und die Brote aus den Formen nehmen und abkühlen lassen (am besten
auf einem Rost, da die Brote noch kräftig ausdampfen)
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Nach dem Herausnehmen aus der Form kann man die
Brote noch
etwas mit Wasser bestreichen, dann wird die Kruste etwas weicher
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So endlich fertig!!!
– Ganz schöner Aufwand
für 2
so Brote was? Aber man wird mit etwas ganz leckerem entlohnt!
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und hier noch ein paar Tips zum Schluss
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Damit der Teig beim Einfüllen in die Formen
nicht so an
den Fingern klebt, kann man die Hände einölen und/oder mit
Mehl einreiben (Dazu eine Anmerkung: Ich glaube man muss einmal das
total klebrig Zeug an den Fingern gehabt haben, beim ersten Mal habe
ich echt die Krise bekommen - aber jetzt geht's)
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Die Backtemperaturen sollte man auf maximal
170°C
begrenzen, damit (aber das weiss ja keiner so genau) möglichst
wenig Acrylamid beim Backen entsteht (Diese Empfehlung kann man im
Test-Heft der Stiftung Warentest nachlesen)
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Bevor man das Mehl zu dem Teig gibt wird
empfohlen das Mehl zu sieben, so kommt mehr Sauerstoff an das Mehl
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Ich verwende anstelle von Weizen
grundsätzlich Dinkel (Korn wie
auch Mehl),
da Dinkel ein naturnäheres Korn ist, empfehlenswert bei
Weizenallergie (persönliche Meinung des Autors)
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Und das allerwichtigste
zuletzt... Probieren
geht über Studieren!
An
diesem Rezeptvorschlag lässt sich so ziemlich alles variieren
...Ausprobieren!!
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Mahlzeit!
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